Fachtag „ Berliner Infrastrukturprogramm Interkulturelle Vermittler“
Integration heißt Chancen geben für gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen. Integrationslotsen, Stadtteillotsen, Stadtteilmütter, Gemeindedolmetscher usw. haben die Aufgabe, Zuwandererfamilien aufzusuchen, zu beraten und zu Einrichtungen im Viertel, im Bezirk oder in der Stadt zu begleiten. Ihr Arbeitsalltag ist u.a. geprägt von kommunikativen und kulturellen Herausforderungen im Spannungsfeld zwischen den Hoffnungen und den familiären Schicksalen der Klienten, den Anforderungen deutscher Verwaltungsverfahren sowie der oftmals fehlenden eigenen beruflichen Absicherung.
In den letzten Jahren ist durch diese, oftmals zeitlich begrenzten, über das JobCenter geförderten Projekte eine nahezu unverzichtbare soziale Infrastruktur in der Stadt entstanden, die Menschen mit Zuwanderungsgeschichte Teilhabe ermöglicht und dazu beiträgt bestehende Einrichtungen interkulturell zu öffnen. Durch die Auswirkungen der massiven
Kürzungen der Bundesagentur für Arbeit sind diese Projekte in ihrer Existenz gefährdet.
- Wie aber ist es um die persönliche berufliche Perspektive der Menschen bestellt, die in diesen Projekten arbeiten?
- Welche Ansätze sind zielführend hinsichtlich einer Qualifizierung und Ausbildung in diesem Bereich?
- Wie kann eine berufliche Einmündung in eine regelentgeltfinanzierte Struktur auf dem 1. Arbeitsmarkt erfolgen?
- Wie kann ein „Berliner Infrastrukturprogramm Interkulturelle Vermittler“ aussehen?
Dieser Fachtag will dazu beitragen, die bisherigen Ansätze und Diskussionen im Vorfeld der Wahlen zum Abgeordnetenhaus in den Fokus zu nehmen und in das Bewusstsein der Politik zu bringen. Gleichzeitig möchten wir Gelegenheit bieten, den persönlichen Erfahrungsaustausch von Menschen, die in diesem Spektrum tätig sind in Berlin zu befördern und ihren
Anliegen eine Plattform zu geben.
Der vorgesehene Ablauf des Fachtags und die Anmeldung sind beigefügt. Wir freuen uns auf eine anregende Diskussion mit Ihnen.
Freundliche Grüße
Richard Palm
ALBATROS gemeinnützige Gesellschaft für soziale und gesundheitliche Dienstleistungen mbH
Geschäftsstelle
Anschrift: Berliner Str. 14
13507 Berlin
Telefon: 030 319831-0
Telefax: 030 319831-111
E-Mail: verwaltung@albatrosggmbh.de
Fachtag „Berliner Infrastrukturprogramm Interkulturelle Vermittler“
Veranstalter: Albatros gGmbH
Zeit: 31. August 2011 , 9.30 Uhr – 15.30 Uhr
Ort: Ernst-Reuter-Saal
Rathaus Reinickendorf
Eichborndamm 215-239
13437 Berlin
Programm:
9.00 Uhr Ankommen
9.30 Uhr Begrüßung
9.40 Uhr Ansätze zur Ausbildung und Verstetigung Das neue Berufsbild Sprach- und Integrationsmittler/-in Erfahrungen aus dem bundesweiten Netzwerk „SprInt-Transfer“ Antje Schwarze, SprInt-Transfer, Diakonie Wuppertal Zukunft durch Beruf – Weiterbildung für Stadtteilmütter in Kreuzberg
Ulrike Koch/Evi Gülzow, Diakonie Stadtmitte
10.20 Uhr Pause
10.30 Uhr Wie kann ein „Berliner Infrastrukturprogramm Interkulturelle
Vermittler“ aussehen?
Podiumsdiskussion
Elke Breitenbach, Fraktion die Linke, Emine Demirbüken-Wegner, MdA, CDU
Andreas Höhne, Stadtrat f. Ges. u. Soziales, Jugend u. Familie, SPD
Oliver Schruoffenegger, MdA, B90/Grüne, Moderation Prof. Barbara John, Der Paritätische Berlin
12.00 Uhr Mittagspause
12.45 Uhr Was sagen die Akteure?
Moderierte Gesprächsrunden zum Erfahrungsaustausch Blick auf die Projekte aus verschiedenen Perspektiven
14.15 Uhr Pause
14.30 Uhr Wie weiter mit der Politik? Formulierung von Handlungsempfehlungen für die Politik
15.00 Uhr Ausklang
15.30 Uhr Ende
KONGRESS
Metropolen - Perspektiven politischer Gestaltungskraft
am Mittwoch, dem 11. mai 2011, 14.00 - 16.30 Uhr,
im Sitzungssaal der CDU/CSU- Bundestagsfraktion, Deutscher Bundestag, Berlin

Programm
Begrüßung: Volker Kauder, Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Einführung: Frank Henkel, MdA, Fraktions- und Landesvorsitzneder der Berliner CDU
Kurzvorträge und Diskussion
Dr. Volker Hassemer, Senator für Stadtentwicklung und Umweltschutz, sowie kulturelle Angelegenheiten in Berlin a. D., Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zukunft Berlin
Emine Demirbüken-Wegner, MdA, Familienpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion des Berliner Abgeordnetenehauses (Rede als PDF 11 KB)
Dr. Eva Lohse, Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen am Rhein, Vorsitzende der Metropolregion Rhein-Neckar, Mitglied des Präsidiums des Deutschen Städtetages
Kai Wegner MdB, Vorsitzender der CDU-Landesgruppe Berlin
Moderation: Peter Götz MdB, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik der CDU/CSU -Fraktion im Deutschen Bundestag
Ausblick: Dr. Andreas Schneider MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Berlin, 07. April 2011
Fachgespräch "Drohung Qualitätspaket" - Was brauchen Kindertageseinrichtungen wirklich?



Berlin, 24. März 2011
An die
Kindertageseinrichtungen
Vertreter Landes-/Bezirksgremien Kindertageseinrichtungen
Vertreter der Erziehungs- und Bildungsverbände
Einladung zur Reihe
“Fachgespräche zum Qualitätspaket“
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Fraktion der CDU im Berliner Abgeordnetenhaus diskutiert in drei öffentlichen Fachgesprächen die Umsetzung des Qualitätspakets in den Kitas, den Grundschulen und den weiterführenden Schulen. Wir möchten Sie einladen für das
2. Fachgespräch „Drohung Qualitätspaket?“
– Was brauchen Kindertageseinrichtungen wirklich –
Donnerstag, 7. April 2011,
18.00 – 20.00 Uhr,
Berliner Abgeordnetenhaus,
Raum 376
Podium:
Frau Dr. Christa Preissing - Berliner Kita-Institut für Qualitätsentwicklung
Herr Martin Hoyer - Paritätischer Wohlfahrtsverband LV Berlin
Frau Maria Lingens - Arbeiterwohlfahrt LV Berlin
Frau Izabela Ebertowska - Arbeitskreis Neue Erziehung
Herr Gerhard Fabienke – Verband Bildung und Erziehung
Moderation: Emine Demirbüken-Wegner, Jugend- und Familienpolitische Sprecherin
Das 3. und letzte Fachgespräch findet statt :
3. Fachgespräch – weiterführende Schulen und Oberstufenzentren, Montag, 9. Mai 2011, 18.00 – 20.00 Uhr, Raum 311.
Wir würden uns freuen, wenn wir Sie oder Ihre Vertretung zu unserem Gespräch begrüßen dürften.
Mit freundlichen Grüßen
Emine Demirbüken-Wegner, MdA
Jugend- und Familienpolitische Sprecherin
der CDU-Fraktion des Abgeordnetenhauses von Berlin
Einladung als PDF (60 KB)
Das Thema „Jugend braucht FREI-Raum“ war inhaltlicher Schwerpunkt der 22. Mitgliederversammlung des Landesjugendrings Berlin am 19.03.2011
Die Delegierten hatten die Möglichkeit, auch mit der jugendpolitischen Sprecherin der CDU Fraktion im Abgeordnetenhaus Emine Demirbüken-Wegner zu diskutieren.
Bericht auf der Website des Landesjugendrings Berlin
Foto von Emine Demirbüken-Wegner auf der Mitgliederversammlung
Gerufen - Gekommen - Geblieben / 50 Jahre Emigration
Theater am Alten Markt
Alter Markt 1
33604 Bielefeld
Telefon: 0521/515454
Podiumsdiskussion
Veranstalter:
Friedrich-Ebert-Stiftung und Gesellschaftspolitische Information
50 Jahre Anwerbeabkommen mit der Türkei
Perspektiven von drei Generationen türkeistämmiger Frauen in Berlin
Kreuzbergmuseum für Stadtentwicklung und Sozialgeschichte,
Adalbertstraße 95 A,
10999 Berlin-Kreuzberg,
am 19. Januar 2011,
18.00 - 20.00 Uhr,
mit Emine Demirbüken-Wegner, MdA CDU; Nejla Kaba-Retzlaff, Heimleiterin, Seniorendomizile; Meltem Baskaya, Kompetenzzentrum interkulturelle Öffnung der Altenhilfe (AWO&Caritas); Aylin Selcuk, Deukische Generation.
Mehr Informationen!
Eine Veranstaltung der
Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
Klingelhöferstraße 23
10785 Berlin
Tel.: +49 30 26996-0 (Zentrale)
E-Mail: zentrale-berlin@kas.de
Einladung
zur Kaffeetafel der Senioren Union Reinickendorf
mit
Emine Demibüken-Wegner
am 14. September 2010, 14 Uhr,
im Gemeinderaum von St. Joseph, Bonifatiusstraße 16,
13509 Berlin

Çalışmak istiyoruz - wir wollen arbeiten: Frauen als Unternehmerinnen in der Türkei und in Deutschland
Podiumsdiskussion, Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung,
Tiergartenstraße 35, 10785 Berlin,
17. Juni 2010 ,
18.30 – 20.30 Uhr
Moderation: Emine Demirbüken-Wegner
Weitere Informationen der Konrad-Adeenauer-Stiftung e. V. über die Veranstaltung
Bericht der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. über die Veranstaltung
Bericht und Bilder der Veranstaltung (Text auf türkisch)

Fair Play – Sport und Integration
Veranstaltung für junge Erwachsene
am
Freitag, 18. Juni 2010, 10.00 - 16.00 Uhr
Ort: Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Tiergartenstr. 35, 10785 Berlin
Die Vielfalt unserer Gesellschaft nimmt beständig zu. Das ist zuerst einmal grundlegend positiv, denn Pluralität ist interessant und spannend. Die Unterschiede beschränken sich dabei nicht nur auf das Thema Migration, sondern umfassen soziale, kulturelle und weitere Bereiche. Unterschiedliche Ansichten und Lebensweisen können jedoch auch zu Ängsten, Spannungen und Ausgrenzung führen. Integrationsarbeit ist daher für unsere Gesellschaft essenziell.
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Gerade junge Menschen müssen sich kennen lernen. Dies ist das notwendige Fundament für gegenseitigen Respekt - und damit für eine auch künftig solidarisch funktionierende Gesellschaft. Sport kann hierzu einen wesentlichen Beitrag leisten: Er verbindet, fördert das Miteinander und schafft Gemeinsamkeiten. Der organisierte Sport mit seinen weitreichenden individuellen Chancen und sozialen Möglichkeiten ist ein wichtiges Handlungsfeld für die langfristige Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern und der einheimischen Bevölkerung. Dabei richtet sich die Aufmerksamkeit im Sport auf das Erleben, Erfahren und Verstehen des Selbst und des Anderen. Wer seinem Team zum Erfolg verhelfen will, muss Spielregeln einhalten, Teamgeist entwickeln und Verantwortung für das gemeinsame Ziel übernehmen. Vor allem Kindern und Jugendlichen, Mädchen wie Jungen, bieten Sportvereine die Gelegenheit, ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten. Dabei vermitteln sie nicht nur Kenntnisse und Fertigkeiten in einer Sportart, sondern auch Respekt, Toleranz, Fairness und Solidarität. Die Freude über den Erfolg gehört ebenso zum „sportlichen Alltag“ wie das Akzeptieren einer Niederlage bzw. eines Misserfolges. Diese Fähigkeiten und Werte sind in unserer Gesellschaft unverzichtbar.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung nimmt die Fußballweltmeisterschaft 2010 zum Anlass, junge Erwachsene einzuladen, mit Vertretern aus Sport und Politik über das Thema „Fair Play - Sport und Integration“ zu diskutieren. Im Zentrum der Diskussion soll die Frage stehen, was der Sport – insbesondere der Fußball - zur Integration junger Männer und Frauen beitragen kann, welchen Beitrag der organisierte Vereinssport leisten soll und muss und welche „Spielregeln“ für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund Geltung haben müssen. Wir wollen gemeinsam darüber nachdenken, wie Vereine, Spieler(innen), Fans und politisch Verantwortliche mit Hilfe der „schönste Nebensache der Welt“ zu einem gelingenden Miteinander in unserer Gesellschaft beitragen können. Im Anschluss laden wir dazu ein, gemeinsam das Fußballspiel Deutschland – Serbien anzusehen.
Programmablauf
10.00 - 10.30 Uhr
Begrüßung
* Andreas Kleine-Kraneburg
Leiter der Akademie Berlin der Konrad-Adenauer-Stiftung
* Prof. Dr. Maria Böhmer MdB
Staatsministerin im Bundeskanzleramt
Integrationsbeauftragte der Bundesregierung
10.30 Uhr
Podiumsdiskussion
mit
* Gül Keskinler
Integrationsbeauftragte des DFB
* Honey Deihimi
Integrationsbeauftragte der Landesregierung Niedersachsen
* Sinem Turaç
Schiedsrichterin
* Emine Demirbüken-Wegner
Mitgl. d. Berliner Abgeordnetenhauses
* Gerd Liesegang
Vizepräsident Berliner Fußball-Verband e.V.
* Klaus Riegert MdB
Sportpolitischer Sprecher CDU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Moderation:
Breschkai Ferhad
12.00 - 13.00 Uhr
Mittagspause mit Imbiss
13.00 - 14.00 Uhr
Gespräch
mit
Milan Gojkovic
Gesandter
14.00 Uhr
Fußball-Weltmeisterschaftsspiel Serbien gegen Deutschland
(auf der Großleinwand im Forum der Akademie der KAS)
Bilder
Weitere Informationen

Berlin, 10. März 2010
Sehr geehrte Damen und Herren,
je nach sozial- oder kulturspezifischem Status unterscheiden sich die Auffassungen der Eltern zur Notwendigkeit von Bildung für die Heranwachsenden. Viele Erzieherinnen und Lehrer/innen kennen seit Jahren dieses Problem, die Eltern zu erreichen und in die pädagogischen Konzepte der Einrichtungen mit einzubeziehen.
In den vergangenen Jahren wurden jedoch zahlreiche Methoden für eine erfolgreiche Elternarbeit entwickelt und erprobt. Im Rahmen einer Expertenrunde unserer öffentlichen Sitzung des Arbeitskreises Bildung, Jugend und Familie möchten wir Ihnen gerne zwei in Berlin erfolgreich entwickelte Modelle vorstellen und diese unter Leitung unserer jugend- und familienpolitischen Sprecherin, Emine Demirbüken-Wegner, mit Ihnen diskutieren.
Angebote der Eltern und Familienbildung in der Schule
Montag, 12. April 2010, 19:00 Uhr
Abgeordnetenhaus von Berlin, Preußischer Landtag
Raum 311, 10111 Berlin
Auf dem Podium nehmen u. a. teil:
• Eva Schmoll – Schulleiterin der Nikolaus-August-Otto-Oberschule
• Christiane Steimer-Ruthenbeck – Schulleiterin der Otto-Wels-Grundschule
• Moderation: Emine Demirbüken-Wegner, MdA
Wir würden uns freuen, wenn wir Sie oder Ihre Vertretung begrüßen dürften.
Mit freundlichen Grüßen
Emine Demirbüken-Wegner, MdA,
jugend- und familienpolitische Sprecherin
der CDU-Fraktion
Einladung als PDF (76 KB)
Bericht über die Veranstaltung (116 KB)

Stand 5. November 2009
Diskussionsgruppen und Teilnehmende
9. Berliner Jugendforum im ABGEORDNETENHAUS BERLIN
7. Integration in Berlin: Wie viel Kopftuch braucht die Stadt?
Teilnehmende: Emine Demirbüken-Wegner
Aufstellung als PDF (124 KB)

02.09.2009
Über die "Deutsche Islamkonferenz"
Mittwoch, 02.09.2009,
um 19:00 Uhr im Ernst-Lemmer-Institut,
Suarezstrasse 15-17,
14057 Berlin-Charlottenburg
Einladung als PDF (100 KB)

Podiumsdiskussion der Ortsverbände Wittenau, Borsig- walde, Lübars-Waidmannslust und Am Schäfersee stößt auf großes Interesse
Am 12. Mai 2009 luden die Ortsverbände unter dem Motto
„Integrationspolitik in Berlin –
Was kann Reinickendorf dazu beitragen?“
zu einer Podiumsdiskussion mit
Emine Demirbüken-Wegner, MdA, ein.

(Foto: Uwe Hennig)
Aus erster Hand konnten sich die Zuhörerinformieren, wie der Dialog zwischen Menschen verschiedener Religionen und Kulturen in Gang zu setzen ist und das gegenseitige Verstehen besser gefördert werden kann.
Die etwa 50 Teilnehmer verfolgten den Ausführungen der Fachexpertin Emine Demirbüken-Wegner interessiert. Spannend berichtete sie über Details des Entstehens der Zuwanderung in Deutschland in den 60er Jahren.
Doch wie kann eine intelligente Integrationspolitik aussehen? Das Miteinander von Menschen, die aus verschiedenen Kulturen und Ethnien stammen, die unterschiedlichen Religionen anhängen und die somit auch verschiedene Lebens- und Wertvorstellungen haben? Von selbst ergibt sich ein Miteinander offensichtlich nicht. Auf multikulturelles passives Nebeneinander zu setzen, wie es oftmals üblich war, hat nicht funktioniert.
„Wenn wir in unserem Land ein Miteinander und Austausch der Kulturen wollen, gibt es zum Weg des Dialogs keine Alternative. Nur im Dialog können wir sowohl Unterschiede definieren wie Gemeinsamkeiten feststellen und Brücken zueinander bauen. Doch dieses Aufeinanderzugehen und Bemühen um Verständnis heißt nicht, auf produktive Auseinandersetzung zu verzichten“, so Emine Demirbüken-Wegner.
Emine Demirbüken-Wegner weiter: „Unsere Gesellschaft, unser Staat basiert auf Werten, die auf vielen Traditionen beruhen und die sich in einem langen Prozess durchgesetzt haben. Freiheit und Demokratie, Toleranz und Gleichberechtigung, Achtung der Menschenwürde und Wahrung der Menschenrechte sind für uns unverzichtbar. Diese Grundwerte und Grundrechte gelten für alle - und müssen deshalb auch von ALLEN akzeptiert und beachtet werden. Von allen, die hier leben, von allen, die hier aufwachsen oder geboren sind.“
Die Teilnehmer diskutierten intensiv. Die Diskutantin beantworte die zahlreichen Fragen aus dem Publikum bereitwillig und ausführlich. Emine Demirbüken-Wegner verstand es, um gegenseitiges Verständnis zu werben, aber auch klare Worte in Richtung Anpassung und Respektierung der Werte in unserem Land zu fassen.
Kurz um, eine gelungene Veranstaltung mit hohem Fachwissen und viel Neues aus der aktuellen Integrationspolitik. Ein komplexes Thema, deshalb ist es wichtig, den Dialog fortzuführen und nicht bei einer einmaligen Ortsverbandsveranstaltung zu belassen. Integration spielt auch in Reinickendorf eine wichtige Rolle!
Claudia Skrobek
Vorsitzende CDU-Am Schäfersee
(Foto: Uwe Hennig)
04.05.2009
Wie kann Politik Jugendliche nach 60 Jahren Grundgesetz wieder stärker zur Teilhabe motivieren?
Montag, 4. Mai 2009, 19:00 Uhr,
Abgeordnetenhaus von Berlin, Preußischer Landtag,
Raum 311, 10111 Berlin

Einladung als PDF(89 KB)

29.04.2009
Wenn Eltern nur das Beste wollen – Eltern unter Druck
Mittwoch, 29. April 2009, 18:00 Uhr,
Abgeordnetenhaus von Berlin, Preußischer Landtag,
Raum 376, 10111 Berlin
Einladung als PDF (61 KB) / Anmeldung als PDF(38 KB)

Migranten brauchen im Alter spezielle Pflege
„Kultursensible Pflege im Alter – Miteinander alt werden?!“ So lautete das Motto des Fachgesprächs zu dem das Kommunalpolitische Bildungswerk Berlin e. V. gemeinsam mit dem Deutschen Ärztinnenbund e. V. und dem Kreisverband der Frauen Union Berlin-Mitte ins Konrad-Adenauer-Haus eingeladen.
Auszug aus "Kommunalpolitische Blätter", 3/2009, 61. Jahrgang, Seiten 44 - 46, Fotos: Bernhardt Link
Bericht als PDF (114 KB)

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