Zusammen mit Bezirksbürgermeister Frank Balzer war Emine Demirbüken-Wegner kurz vor Pfingsten unterwegs in ihrem Wahlkreis. Balzer hatte sich für einen halben Arbeitstag von seinem Schreibtisch im Rathaus Reinickendorf ‚verabschiedet‘. Auf dem Programm standen Besuche von Geschäften, Sportvereinen und Einrichtungen Sozialer Träger in Reinickendorf-West.
Der Bezirksbürgermeister und die Staatssekretärin hörten ich die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger an und Balzer konnte eine lange Liste an kurzfristig zu lösenden Problemen am Ende des Tages mit in das Rathaus nehmen. „Es vergeht keine Woche, in der ich von Emine nicht irgendeine Angelegenheit auf den Tisch bekomme, wo Dinge in diesem Ortsteil mit Hilfe des Bezirksamtes geregelt werden könnten. Und mir ist es zudem wichtig, hier auf der Strasse direkt zu hören, wo aus meiner Verwaltung heraus etwas nicht klappt. Das ist zwar nicht immer eine angenehme Sache, aber -wie immer im Leben- die Realität sieht manchmal anders aus als eine Akte einem dies vorgauckelt.“ fasste Balzer die vielen Kontakte zusammen. Balzer weiter: „Es ist ja nun wahrlich nicht das erste Mal, dass ich als Bürgermeister hier unterwegs bin. Doch immer wieder erstaunt mich, wie fest verankert hier im Kiez Emine Demirbüken-Wegner ist.“
Schulplatzsorgen, Ordnungsamtsangelegenheiten, Genehmigungsfragen, aber eben auch mangelnde öffentliche Beleuchtung, schlechter Postservice und schadhafte Bürgersteige waren Themen des Tages.
Am Abend dann hatte Emine Demirbüken-Wegner zu ihrer regulären Bürgersprechstunde in die Vereinsräume des RFC Liberta auf der Sportplatzanlage Scharnweberstrasse eingeladen. Rund 30 Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, den Bürgermeister mit Fragen zu ‚löchern‘. Die Sportplatzanlage Scharnweberstrasse stand in den letzten Monaten im Mittelpunkt der Ortsteildiskussionen. Im Rahmen der Bebauungsplanung des Senats nach Schließung des Flughafens Tegel war eine Verlegung um rund 2 km geplant gewesen. Zwar meinte Stadtentwicklungssenator Geisel Anfang April, dass dies vom Tisch sei, jedoch ergaben sich kurz darauf wieder Irritationen, da seine Verwaltung dies nicht bestätigen wollte. Balzer hat nun Senator Geisel direkt angeschrieben und wartet auf Klärung.
Lisa Bubert