Dialogveranstaltung: Nachnutzung TXL
„raumplaner“-Chefin Sabine Slapa begrüßte jeweils die Anwesenden und stellte dann das Grundanliegen für diese Veranstaltungen vor. Im Fokus des ISEKs steht die lokale und übergeordnete Vernetzung der neuen Nachnutzungsschwerpunkte UrbanTechRepublic, Kurt-Schumacher-Quartier, Tegel Nord und Cité Pasteur mit den angrenzenden Siedlungs- und Landschaftsräumen. Hierzu wird eine thematisch breite Bestandaufnahme der Ausgangssituation vorgenommen und auf dieser Basis Entwicklungsziele und Maßnahmen unter der Berücksichtigung aller vorhandenen und parallel entstehenden Konzepte entwickelt. Lt. Frau Slapa versteht sich das ISEK sich zudem als Instrument, welches zwischen verschiedenen Fachplanungen und Fachpolitiken sowie der Bürgerschaft vermittelt. Eine übergeordnete Bedeutung im Prozess der Erarbeitung des ISEKs kommt daher der Partizipation zu. In Form einer mehrstufigen Bürgerinnenbeteiligung mit Vor-Ort-Workshops sowie Online-Dialogen wird die Kommunikation realisiert. Bürger sowie zivilgesellschaftliche und privatwirtschaftliche Akteure werden intensiv in den gesamten Prozess eingebunden und haben somit einen wesentlichen Einfluss auf das Ergebnis. Deren Meinung zum derzeitigen Umfeld des Flughafens, deren Erwartungen hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung des Flughafengeländes und die Vernetzung mit diesem sollen eine zentrale Rolle im ISEK-Prozess spielen.
Nach solchen einleitenden Worten fanden dann die knapp einstündigen Vor-Ort-Workshops statt. Hierbei wurden eine Menge an Ideen und Stickworten skizziert. Im Abschluß daran wurden diese im „Plenum“ zusammengefasst und finden nun Eingang in die weiteren Gestaltungen des ISEK. Um die Bürgerbeteiligung auch zwischen solchen Veranstaltungen sicher zu stellen, wurden weiterhin vier „Bürgerbeiräte“, bestehend aus jeweils sechs Bürgerinnen und Bürgern gewählt.