Informationsveranstaltung in Reinickendorf-West zum Projekt: "Psychologische Unterstützung für Krebspatienten und Angehörige"

Emine Demirbüken-Wegner ist Mitglied im Kuratorium der KREBSSTFTUNG BERLIN der Berliner Krebsgesellschaft e.V., „Die Diagnose Krebs - jährlich erkranken rd. 17.000 Berliner neu an Krebs- ist für jede Betroffene und jeden Betroffenen ein Schicksalsschlag.
Die Berliner Krebsgesellschaft und die Krebsstiftung wollen hier auf verschiedene Art und Weise helfen. Krebsforschung, Krebsberatung und Krebsprävention sind Tätigkeitsschwerpunkte.“ umreißt die Wahlkreisabgeordnete für Reinickendorf-West einige Aufgaben, der sich Krebs-Gesellschaft und -Stiftung angenommen haben. Ende Februar hat Demirbüken-Wegner in Reinickendorf hierzu eine Informationsveranstaltung durchgeführt.
„Die psychologische Unterstützung für Krebspatienten und deren Angehörige ist ein wichtiger Baustein im Bereich der Krebsberatung. Hierzu haben wir seitens der Krebsstiftung ein Berlin-weites Projekt initiiert. Ich bin stolz darauf, dafür ‚Projektpatin‘ sein zu dürfen. Umso selbstverständlicher ist es für mich, auch aktiv mitzumachen. Was liegt da für mich näher als zunächst bei mir im Heimatbezirk mit einer Veranstaltung zu starten?!“ Demirbüken-Wegner ist es wichtig, insbesondere weitere Multiplikatoren für ihr Anliegen zu gewinnen. Sie wandte sich also nicht nur an Betroffene. „Ich habe die Erfahrung gemacht: Gerade in den sozial nicht so rosig aufgestellten Ortsteilen dieser Stadt sind Krebserkrankungen mitunter mehr tabuisiert als anderswo. Man muss also versuchen, hier gewisse ‚Mauern‘ zu durchbrechen. Deshalb ist es mir wichtig, solche Menschen mit ins Boot der Krebsstiftung zu holen, die bspw. über Sozialprojekte, Freizeiteinrichtungen, Kirchenkreise und Interessenvertretungen Zugang zu Schichten haben, deren Informationsdefizite hinsichtlich jeder Form von Krebserkrankungen erkennbar groß sind. Ein Anfang in dieser Richtung ist gesetzt, eine Menge Arbeit liegt vor uns!“