Krisenfest dank Information und Zusammenarbeit: Reinickendorf bereitet sich für den Ernstfall vor
Der großflächige Stromausfall in Steglitz-Zehlendorf hat gezeigt, worauf es im Ernstfall ankommt: Verlässliche Informationen und ein starkes Netzwerk. Nur wer gut informiert ist und auf koordinierte Hilfe zählen kann, bleibt auch in Krisensituationen handlungsfähig. Reinickendorf hat seine diesbezüglichen Vorbereitungen verstärkt.
„Fünf Katastrophenschutz-Leuchttürme und 17 Informationspunkte stehen im Bezirk bereit, um die Bevölkerung bei Stromausfällen oder Kommunikationsausfällen schnell und zuverlässig mit Informationen und Unterstützung zu versorgen. Ab sofort gibt es außerdem einen offiziellen WhatsApp-Kanal des Bezirksamts Reinickendorf, der zum Thema Katastrophenschutz, Krisenvorsorge und Warnlagen informiert“, sagt Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU).
„Im Krisenfall zählen zwei Dinge: Klare Informationen und verlässliche Partner vor Ort. Genau dafür haben wir in Reinickendorf die Strukturen geschaffen“, sagt Jens Heinrich, Katastrophenschutzbeauftragter des Bezirks. Zur besseren Vorbereitung der Bevölkerung wurde ein mehrsprachiger Flyer veröffentlicht. Dieser erklärt, wie man sich bei einem Stromausfall richtig verhält und wo im Bezirk Hilfe angeboten wird. Der Flyer ist in Deutsch und fünf weiteren Sprachen online verfügbar und liegt gedruckt unter anderem im Foyer des Rathauses Reinickendorf aus.
Informationen sowie Kartenmaterial zu den Anlaufstellen unter: www.berlin.de/ba-reinickendorf/politik-und-verwaltung/beauftragte/katastrophen-schutz/
Parallel arbeitet der Bezirk eng mit Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und Ehrenamtlichen zusammen. Gemeinsame Übungen und regelmäßige Treffen stärken die Koordination, damit Reinickendorf im Notfall nicht nur vorbereitet, sondern auch einsatzfähig ist.
Den offiziellen WhatsApp-Kanal des Bezirksamtes zum Thema Katastrophenschutz, Krisenvorsorge und Warnlagen findet man unter folgendem QR-Code:
