Gemeinsam statt einsam: Drei neue Quasselbänke für Lübars, Heiligensee und Waidmannslust
Quasselbank Lübars: hinten v.l. Ausbildungsleiter Devon Polte mit Auszubildenden des Straßen- und Grünflächenamtes, Bernd Roske von BücherboXX. Auf der Bank v.r.n.l.: Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner, Auszubildende des Straßen- und GrünfläDas Bezirksamt Reinickendorf setzt im öffentlichen Raum weitere Zeichen gegen die Vereinsamung: Am 14. April wurden drei neue Quasselbänke offiziell eingeweiht. Mit den Standorten in Lübars, Heiligensee und Waidmannslust wächst das Netz der Orte für spontane Begegnungen im Bezirk auf insgesamt zwölf Bänke an. Weitere Standorte sollen noch im Laufe des Jahres folgen.
Die bunt gestalteten Bänke signalisieren: Wer hier Platz nimmt, ist offen für ein Gespräch. Ziel der Initiative ist es, Barrieren abzubauen und Menschen auf Augenhöhe zusammenzubringen. Gerade im Frühling bieten die Bänke eine ideale Gelegenheit, die Nachbarschaft neu kennenzulernen.
Die neuen Standorte im Überblick:
Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) betont die Bedeutung dieses niederschwelligen Angebots:
„Reinickendorf hat so viele wunderbare Ecken, und mit den neuen Quasselbänken machen wir diese Orte noch ein Stück lebenswerter. Es sind herrlich gewählte Plätze: Ob beim Schmökern an der Bücherboxx in Lübars oder im Schatten der Königin-Luise-Kirche. Ich lade alle Reinickendorferinnen und Reinickendorfer ein: Nutzen Sie diese schönen Verweilorte! Setzen Sie sich hin, genießen Sie die Umgebung und schenken Sie Ihrem Sitznachbarn ein Lächeln oder ein freundliches Wort. Oft ist ein kleiner Plausch im Grünen genau das, was den Tag perfekt macht.“
Die Quasselbänke sind Teil einer bezirksweiten Strategie, um Einsamkeit entgegenzuwirken und das soziale Miteinander in den Kiezen nachhaltig zu stärken.