TXL-Nachnutzung: Schulen als Campus-Lösung
Während die Diskussion um die Folgen des Ergebnisses des TXL-Volksentscheides in der Öffentlichkeit weiter geführt wird, sind die Planungen zum möglichen Bau des ‚Kurt-Schumacher-Quartiers‘ (KSQ) in die nächste Phase getreten.
Zur Erinnerung: Sollte der Senat und mit ihm die übrigen Flughafen-Gesellschafter (Land Brandenburg und der Bund) an der Schließung des Flughafens Berlin-Tegel TXL festhalten, so werden neben der Beuth-Hochschule und des Gewerbe- und Industriepark ‚Urban Tech Republic‘ auf dem TXL-Gelände bis zu 9.000 Wohnungen neu gebaut werden. Diese massive Wohnbebauung setzt in erheblichem Maße auch Investitionen in die soziale Infrastruktur voraus. Kindertagesstätten, Schulen, Jugend- und Senioren-Freizeiteinrichtungen würden elementarer Bestandteil dieses Standortes werden. „Es ist daher immens wichtig, dass rechtzeitig bereits in der Planung die Weichen für eine moderne und flexible Schulinfrastruktur geschaffen werden!“ fordert die Wahlkreisabgeordnete und Vorsitzende des Parlamentsausschusses Bildung, Jugend und Familie, Emine Demirbüken-Wegner. „Ich begrüße es daher, dass sich die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) und das Bezirksamt Reinickendorf frühzeitig um eine solche zukunftsweisende Schul-Planung kümmern und mit dem Senat von Berlin eine Einigung dazu erzielt haben.“ Hintergrund ist die vom Bezirksamt an die BVV geleitete Vorlage zur Kenntnisnahme. Darin heißt es u.a.: Es ist mit dem Senat „vereinbart worden, dass die Neuplanung eines Campus für das Schumacher-Quartier aufgenommen werden soll.“