Presseerklärung

Fährdienst Scharfenberg: Senat bietet ab März nur halbherzige Lösung


 

Nach einem Jahr ständigen Bohrens, wann endlich ein normaler Fährbetrieb zur Insel Scharfenberg aufgenommen wird sowie vier Mündlichen Anfragen durch mich im Plenum des Abgeordnetenhauses, teilte die zuständige Schulsenatorin letzte Woche mit, dass nunmehr ab dem 3. Januar dieses Jahres wieder ein Fährmann zur Verfügung stünde.

 

Völlig offen ist allerdings, was passiert, wenn dieser Fährmann Urlaub hat, krank wird oder anderweitig verhindert ist, seinen Dienst wahrzunehmen. Ganz einfach: es passiert gar nichts!  Der notwendige Fährgehilfe wird nämlich erst am Jahresende seine Tätigkeit aufnehmen und eine Einstellung eines zweiten Fährmanns für das Team ist erst gar nicht vorgesehen.

 

Da kommt ein Wanderer des Wegs und sagt: Liebe Leute, Ihr habt doch wohl nichts Anderes erwartet? Ich sage Euch, wer bereits ein Jahr und länger selbst rudert, hat sich so daran gewöhnt, dass ihm etwas fehlen würde, sollte sich die Situation grundlegend ändern. Handelt der Senat insofern nicht sogar vorausschauend, weise und bürgernah?