Steffel & Demirbüken-Wegner: Senat lässt Menschen in den Außenbezirken im Stich

Der Reinickendorfer Bundestagsabgeordnete Dr. Frank Steffel und die Wahlkreisabgeordnete von Reinickendorf-West, Emine Demirbüken-Wegner (beide CDU) sind entsetzt über die verkehrspolitische Ignoranz und das Versagen der Mehrheit im Abgeordnetenhaus von Berlin. 
Beide erklären:

 

„Im Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses haben am 18. Januar die rot-rot-grüne Koalition sowie FDP und AfD den Antrag der CDU-Fraktion abgelehnt, die B-Tarifzone im ÖPNV auf die ersten Bahnhöfe auf Brandenburger Gebiet auszudehnen. Wir kritisieren diese Entscheidung scharf. Der Senat lässt damit die Menschen in den Außenbezirken abermals im Stich. Die Menschen in Reinickendorf, aber auch in vielen anderen Außenbezirken müssen dringend vom Pendlerverkehr entlastet werden. Der Parkdruck an den Bahnhöfen in Reinickendorf ist morgens immens groß, für Anwohner und Geschäftsleute eine extreme Belastung."

Laut Demirbüken-Wegner und Steffel wäre es wichtig, neben der Ausweitung der günstigeren B-Tarifzone und einer Taktverdichtung ein Ausbau von P&R-Flächen im Umland vorzunehmen. Diese Vorhaben stocken komplett. Das rot-rot regierte Brandenburg lasse die Kommunen im Umland im Stich, so Steffel. Demirbüken-Wegner: „Berlin interessiert das Thema überhaupt nicht. Die Berliner Landesregierung muß alles tun, um weiter die Attraktivität des ÖPNV zu steigern. Schließlich endet Berlin nicht am S-Bahnring. Wir erwarten vom Berliner Senat Lösungen zur raschen Entlastung der betroffenen Anwohner.“