
Christentum und Islam - ein Spannungsbogen in der gesellschaftlichen Diskussion der letzten Jahrzehnte, aktuell nochmals 'befeuert' durch viele tagespolitische Ereignisse. "
Gerade hier in meinem Wahlkreis Reinickendorf-West treffen viele Kulturen und Religionen aufeinander. In nahezu allen meinen Bürgergesprächen, in meinen Sprechstunden, auf Veranstaltungen des Quartiersmanagements und der Freien Sozialen Träger im Ortsteil stoße ich auf viele Fragen und Ängste, aber auch auf Willen, Mut und Tatkraft zum gemeinschaftlichen Leben. Dies auch einmal in einem Forum zu thematisieren, Wissen und Ansichten auszutauschen, das war mein Ziel mit dem Bürgerforum zum Thema Christentum und Islam.", so die Moderatorin des Abends,
Emine Demirbüken-Wegner, MdA.

Der Kultur-Diplom-Arbeiter
Moritz Decker, vielen bekannt im Ortsteil durch seine jahrelange Tätigkeit für die Segenskirchengemeinde, und der Islamische Theologe
Ender Cetin waren die Protagonisten des Abends. Unter den knapp 30 interessierten Bürgerinnen und Bürgern aus nahezu jeder Altersgruppe entspann sich eine sehr kritisch-sachliche Diskussion, die nach etwas mehr als zwei Stunden in den Räumen der Mark-Twain-Grundschule offiziell endete. "
Eigentlich wissen wir trotz unserer heutigen Informationsgesellschaft viel zu wenig voneinander." war einer der 'Schlüsselsätze' in der Diskussion. "
Mehr voneinander erfahren, mehr miteinander reden, mehr füreinander tun!" war ein weiterer.

Im Nachgang fanden dann viele Einzelgespräche statt... bis irgendwann die Schulleiterin
Christine Paetzel auch hinter den letzten Teilnehmern die Tür abschloß. Emine Demirbüken-Wegner: "
Mein Dank geht nochmals an die Mark-Twain-Grundschule und Frau Paetzel. Sie hat uns unkompliziert die Schule geöffnet, sie hat sich aktiv in die Diskussion heute eingebracht und hält dann auch noch bis zum Schluß aus. Das ist einfach toll!"