KEIN ÖFFENTLICHER GRILLPLATZ IN REINICKENDORF

Kienhorstpark-Anwohner atmen auf!

 
Seit 2017 beschäftigt die Anwohnerinnen und Anwohner rund um den Kienhorstpark der Vorstoß der Bezirks-FDP, einen öffentlichen Grillplatz im Kienhorstpark zu errichten und diesen privat betreiben zulassen. Nun können die Bürgerinnen und Bürger aufatmen: Die für die Grünflächen im Bezirk zuständige Bezirksstadträtin Katrin Schultze-Berndt (CDU) hat in einer Vorlage zur Kenntnisnahme an die Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf (Drucksache 0246/XX-01) mitgeteilt, dass im Kienhorstpark oder anderswo im Bezirk auf öffentlichen Erholungsfllächen ein Betrieb von öffentlichen Grillplätzen NICHT REALISIERBAR ist.

Die Reinickendorfer Abgeordnete Emine Demirbüken-Wegner, die zusammen mit dem von ihr geführten CDU-Ortsverband Reinickendorf-West Grillplätze immer strikt abgelehnt hatte, sagt dazu:
 "Ich bin heilfroh, dass dieses Kapitel von potentieller Verschmutzung und Anwohnerbelästigung im öffentlichen Raum ad acta gelegt werden kann. Es gab und gibt gute Gründe, diese 'Büchse der Pandora' nicht zu öffnen. Meine Vorstandskolleginnen und -kollegen und ich haben von Anfang an diesen Vorstoß der bei uns ohnehin nicht präsenten FDP mißbilligt. Wir haben, so denke ich, viele gute Argumente dagegen vorgebracht. Die Bürgerinnen und Bürger zwischen Paracelsusbad und Ollenhauerstrasse haben uns immer wieder darin bestärkt, hier nicht nachzugeben. Zudem haben sie das Bezirksamt regelmäßig angeschrieben bzw. angesprochen und auf die ohnehin stetig auftretenden Verschmutzungen, Zerstörungen und Schuttabladungen hingewiesen. Mitglieder des anliegenden Sportvereins BFC Alemannia 90 haben uns im Widerstand unterstützt. Das Bezirksamt Reinickendorf hat diese Proteste nicht nur zur Kenntnis genommen sondern beherzigt. Dank sei an dieser Stelle allen Engagierten ausgedrückt!"