Presseerklärung: Bezirksbürgermeister Balzer: „Wir wollen ein Geschäftsstraßenmanagement für R’West!“
„Das Bezirksamt beabsichtigt, ein Geschäftsstraßenmanagement für den Kurt-Schumacher-Platz und die abgehenden Geschäftsstraßen -soweit im Bezirk Reinickendorf liegend- zur Förderung im Programm Stadtumbau, Programmjahr 2020, bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen anzumelden.“, so informierte Bezirksbürgermeister Frank Balzer (CDU) jetzt im Juli die Öffentlichkeit.
Zunächst soll in einem ersten Förderzeitraum der Schwerpunkt der Tätigkeit des Geschäftsstraßenmanagements auf dem Kurt-Schumacher-Platz liegen. Im Bereich des Stadtteilzentrums bedarf es in den nächsten Jahren einer Begleitung des städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerbs sowie der anschließenden Umbaumaßnahmen. Balzer nimmt damit Gedanken und Vorschläge aus dem Kreis der Geschäftsleute im Ortsteil Reinickendorf-West auf, die sich überwiegend rund um das Quartiersmanagement AVA-Klixstrasse, das der Bezirksbürgermeister verantwortet, organisiert haben. Die Abgrenzung des Tätigkeitsbereiches soll dann in den folgenden Jahren den Entwicklungen angepasst werden. Balzer weiter: „Eine Bewilligung der Fördermaßnahme vorausgesetzt, soll das Geschäftsstraßenmanagement parallel zum Wettbewerbsverfahren im Jahr 2021 seine Arbeit aufnehmen.“ Die Wahlkreisabgeordnete Emine Demirbüken-Wegner (CDU) sieht damit wichtige Weichenstellungen erfüllt, die sich im Zuge der Planungen zur Nachnutzung des jetzigen Flughafens Berlin-Tegel (TXL) im sogenannten „Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept“ (kurz: ISEK) aufzwingen: „Aus der Schließung des Flughafens Tegel ergeben sich vielfältige neue Entwicklungsperspektiven und –notwendigkeiten. Im Ergebnis werden Teile des Gebietes in das Förderprogramm Stadtumbau West aufgenommen werden. Unter anderem befindet sich im nordöstlichen Bereich des Bearbeitungsgebiets des ISEK das Kurt-Schumacher-Quartier, das als einer von 12 bedeutsamen Wohnungsbaustandorten für Berlin gilt. Dessen Entstehen wird nachhaltige Entwicklungen in der Gewerbe- und Handelsstruktur im Ortsteil auslösen, auf die die Menschen hier schon lange warten. Das Bezirksamt hat im Rahmen seiner Möglichkeiten hierzu einen intensiven Kommunikations- und Beteiligungsprozess stattfinden lassen und führt diesen auch weiter fort. Damit garantiert Bezirksbürgermeister Balzer eine enge Verflechtung der zuständigen Ämter des Bezirksamtes, der Gewerbetreibenden im Ortsteil, der Bürgerinnen und Bürger, der Sozialen Träger und der Beteiligten im Quartiersmanagement.“