Reinickendorf-West - Das EDW-Wahlkreisbüro hilft: Mundmasken selbstgemacht!
Mundmasken in der Öffentlichkeit: Ja oder nein? Angesichts der in Österreich eingeführten Mundschutzpflicht in Supermärkten stellen sich nun auch in Deutschland viele diese Frage. Bundesweit gibt es dazu noch keine Regelung, erste Städte haben allerdings für öffentliche Gebäude bereits eine solche Regelung erlassen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) sieht in Deutschland zwar derzeit keine Notwendigkeit für eine Mundschutzpflicht. Allerdings könne eine Mund-Nasen-Maske für andere durchaus hilfreich sein.

"Es hängt vom Material ab", sagt RKI-Präsident Prof. Dr. Lothar Wieler. Auch eine selbstgebastelte Maske halte Tröpfchen zurück, wenn man huste oder niese. "Deswegen ist er für den Schutz von anderen von Relevanz." Prof. Wieler kritisiert, dass in der Öffentlichkeit meist nicht zwischen einer Sicherheitsmaske(Atemschutzmaske) und einem Mund-Nasen-Schutz (kurz Mundmaske) unterschieden werde:
Die Abgeordnete und ehemalige Gesundheits-Staatssekretärin Emine Demirbüken-Wegner und ihr Wahlkreis-Bürgerbüro wollen helfen und haben aus Servietten Mundmasken für Bürgerinnen und Bürger selbst hergestellt. „Mit Blick auf die Ausgangsbeschränkung muss keiner zu uns ins Bürgerbüro kommen! Für Interessierte senden wir die Mundmaske gerne per Post nach Hause. Bestellungen können wir telefonisch jeden Dienstag und Mittwoch in der Zeit von 11-15 Uhr, entgegen nehmen. Eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter unter der Tel 030/ 22 46 63 76 oder per E-Mail: buergerbuero.edw1@web.de, ist auch möglich. Aber ich will nochmal deutlich darauf hinweisen: Diese Mundmasken sind kein medizinischer Schutz im zertifizierten Sinn. Es ist eine Idee und soll die Menschen zum Selbermachen inspirieren.“